Ein Jollenkreuzer ist im Prinzip eine größere Jolle mit einer Kajüte und Schlafplätzen, wodurch auch mehrtägige Touren ermöglicht werden. Es gibt verschiedene Klassen von Jollenkreuzern, die sich in der Größe und der Segelfläche unterscheiden. Überwiegend sind die ersten Konstruktionen der bekannteren und unten aufgeführten Jollenkreuzerklassen in der Mitte des 20. Jahrhunderts aufgetreten. Dabei handelt es sich überwiegend um Konstruktionsklassen, d.h. dass nur bestimmte Grenzmaße vorgegeben sind, die durch die Konstrukteure und Bauwerften eingehalten werden müssen. Exakte Vorgaben für Rumpf oder Rigg existieren in den Vorschriften nicht. Aus diesem Grund ist die Bandbreite der Konstruktionen sehr weit gefächert. Als Baumaterial ist Holz, GfK, CfK und Stahl möglich. Mehrheitlich sind die Schiffe aber aus Holz und GFK-Holz-Kombinationen erstellt. Dabei wurde im Holzbau, beginnend in den 1970er Jahren, die Vollholzbauweise auf Spanten durch formverleimte Sperrholzbauten abgelöst. |
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Am weitesten verbreitet sind:
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Es ist nicht klar zu sagen, inwieweit sich die regionalen Gruppen untereinander beeinflussten und abgestimmt haben. Es gibt Hinweise das die nord-deutsche Eignergruppe in der Vorkriegszeit Kontakte zu den Leuten am Neusiedler-See hatten – wie die ungarische Gruppe (die Schiffe wurden ab ca. 1930 gebaut) entstanden sind ist nicht klar recherchierbar wir wären über Hinweise dankbar. |
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