Die Meldedisziplin der Teilnehmer ermöglichte dem YES eine sehr gute Vorbereitung für diese Traditionsregatta.
Das Starterfeld (23 Boote) war hervorragend besetzt, es waren u.a. die amtierenden Burgenlandsieger aller drei Klassen am Start.
An beiden Regattatagen herrschten extreme Bedingungen, welche den Teilnehmern aber auch der Wettfahrtleitung alles abverlangten.
Am Samstag herrschte große Hitze (37°), der Wind blies schwach und die Windrichtung schrallte bis zu 70°. Eine Unterschreitung der Mindestgeschwindigkeit vor dem Vorbereitungssignal zur 1. Wettfahrt führte zu einer 30 minütigen Startverschiebung, die sich für den weiteren Regattaablauf negativ auswirken sollte. Die Wettfahrtleitung reagierte vor dem Start zur 2. Wettfahrt auf das Aufziehen von Gewitterwolken mit einer Verkleinerung des Wettfahrtkurses, in der Hoffnung doch noch eine zweite Wertung zu bekommen. Leider waren diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Nachdem auch der Wind nachließ musste die Wettfahrt aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Sämtliche Wettfahrtleitungsboote waren bemüht die nicht motorisierten Boote abzuschleppen. Alle Boote erreichten vor dem Eintreffen eines Gewittersturms die sichere Marina Weiden am See.
Der Seglerhock mit den vom Küchenpersonal liebevoll zubereiteten Grillspezialitäten und reichlichen Beilagen, sowie die gut gekühlten Getränke, waren ein willkommener Genuss für die Entbehrungen auf der Wettfahrtbahn. Die Stimmung war großartig und hielt bis in die späte Nacht hinein an.
Bei so manchem Gespräch wurde über den angekündigten Sturm für den nächsten Wettfahrttag diskutiert. Ab Mitternacht war es dann so weit. Windstärken bis zu 32 kn führten zu einer Verschiebung des für 10:00 Uhr geplanten Starts. Nach Bewertung der Wolkengebilde und Einholung von fachlichen Wetterinformationen entschied sich die Wettfahrtleitung für eine vorverlegte Durchführung der Siegerehrung. Nach Beendigung der Siegerehrung traten die Teilnehmer „mit“ und „ohne“ Boot die Heimreise an.
Eine große Anzahl von Regattateilnehmern lobten die kollegiale und herzliche Atmosphäre beim YES und versprachen wiederzukommen.
Auf Wiedersehen am voraussichtlichen 16. – 17. Juli 2011.




















































































































