Ende gut, alles gut …!
Die Vorzeichen der diesjährigen „Holzwurmregatta“ waren alles andere als rosig. Durch den Ausfall von vielen, sehr treuen Segelfreunden,
waren knapp vor Meldeschluss zu wenige interessierte Bootsbesatzungen gemeldet und die Veranstaltung stand kurz vor der Absage. Letztendlich wurde die
Rekordanzahl von 22 Booten gemeldet.
Die „Veranstaltungstypische Kurslegung“ war durch die parallel durchgeführte Jugendmeisterschaft unmöglich. Der Wetterbericht ließ nur ein kleines
Zeitfenster frei, in dem die Wettfahrtleitung versuchte, noch vor dem Eintreffen von Sturm mit angekündigten 85 km/h, eine doch sportlich interessante,
aber auch sichere Wettfahrt durchzuführen. Weiters entschieden einige Mannschaften, wegen der prognostizierten Schlechtwetterfront nicht in das Startgebiet auszulaufen.
Das übriggebliebene, teilweise hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld, mit ihren wunderschönen Holzbooten, wurde durch den gelosten „Pfadfinder“
(20 JKR - AUT 4 – Klaus Charvat mit Mannschaft), mittels gut gelungenem „Torstart“ auf den Wettfahrtkurs entlassen. Vorsorglich wurden von der Wettfahrtleitung
an zwei Bahnmarken die Zeiten genommen, damit bei einem notwendigen Abbruch, ein zählbares Ergebnis zustande kommt.
Die drei tätigen Fotografen des YES haben versucht, die gute Stimmung auf dem Wasser und zu Lande einzufangen.
Nachdem die Vorboten von Starkwind erkannt wurden, brach die Wettfahrtleitung nach zwei Drittel der vorgesehenen Kurslänge die Wettfahrt ab, um die Mannschaften
mit ihren wertvollen, aber auch sensiblen Booten, in die schützenden Häfen einlaufen zu lassen. Alle Mannschaften erreichten sicher, eine Mannschaft mit Hilfe
eines unserer Rettungsboote, die schützenden Liegeplätze.
Auch bei dieser Regatta leisteten unsere Rettungsboote auch für einige, nicht zur Regatta zählenden Wassersportler Hilfe. Dafür drückt der Wettfahrtleiter R.Taibl
seinen Helfern einen aufrichtigen Dank für ihren tollen Einsatz aus.
Der vom Küchenpersonal liebevoll vorbereitete Seglerhock, mit Grillspezialitäten und frisch gezapftem Bier, verlief äußerst stimmungsvoll. Das positive Echo der
Teilnehmer, über diese am See einzigartige Regatta, veranlasst den YES diese Veranstaltung im nächsten Jahr wieder anzubieten.
Bei der abschließenden, sehr unterhaltsamen Siegerehrung erhielten die Mannschaften ihre errungenen Trophäen. Zu diesem Zeitpunkt kämpften Einsatzkräfte am See
gegen Wind und Welle. Punktuell wurden am See Windgeschwindigkeiten von 65 kn gemessen … Ende gut, alles gut!
